Resonanzen

O – Töne von Führungskräften, die an Altera teilgenommen haben

„Ich werde Altera in unserem Unternehmen weiterempfehlen, weil der Blick für das wirklich Wesentliche geschärft wird und ein fördernder Umgang mit menschlichen Grenzen zu erleben ist.“

 

„Altera ist für mich ein Juwel. Ein Anstoss zum nachhaltigen Nachdenken“.

 „Ein Qualitätsmerkmal der Lernorte war die Sensibilität und die Achtsamkeit gegenüber den Klienten. Wichtig war für mich das Zuhören und das Kennenlernen der Ruhe als Stärke. Dem Gegenüber die Zeit zu lassen, in Ruhe auszusprechen, was sein Anliegen ist.“

 „Ist Altera insgesamt nützlich und gelungen? Absolut, es stehtschon fest, dass wir uns weiter beteiligen werden. Ich denke nicht nur mit den führenden Leuten, sondern auch andere Mitarbeiter aus anderen Ebenen – nicht nur erste Führungskräfte- tut diese Erfahrung gut.“

 

Vom Ihme-Zentrum ins Hospiz

Auf dem Neujahrsempfang regte Frau Kämper an, ob ich als Personalvorstand und Arbeitsdirektor nicht auch einmal Lust hätte, die Seite zu wechseln. Nach kurzer Überlegung sagte ich zu, und es gelang, die letzte Oktoberwoche terminlich frei zu schaufeln.
Bei den Stadtwerken trage ich in erster Linie Verantwortung für circa 2.500 Mitarbeitende, im Uhlhornhospiz lernte ich eine komplett andere Seite des menschlichen Lebens kennen.

Beim "Dienstantritt" am Montag, 28.10. war mir durchaus mulmig zu Mute, kennt man doch als Außenstehender die Atmosphäre des Hauses nicht. Doch schon gegen Mittag war ich beeindruckt von der heiter-freundlichen Stimmung, die im Haus und untereinander herrschte. Ich kam ins Gespräch mit dem Pflegepersonal und beim Mittagessen auch mit den Bewohnern. Sehr beeindruckt war ich an diesem und den nachfolgenden Tagen vom Übergabegespräch zwischen Früh- und Spätdienst. Mit großer Akribie und viel Empathie für die Bewohnerinnen und Bewohner wurden alle Aspekte besprochen, einen wertschätzenderen Umgang mit Menschen und deren Schicksalen hatte ich bisher nicht erlebt. Der individuelle Mensch und die beste Pflegeleistung stand immer im Mittelpunkt, das Hospizteam in seiner personell unterschiedlichen Zusammensetzung leistet eine hervorragende Arbeit.
 

„Ein beeindruckender“ Seitenwechsel

Im Verlauf der Woche konnte ich noch bei einigen Aufnahmegesprächen dabei sein und führte auch diverse Gespräche mit den Schwestern und Pflegern sowie den ehrenamtlich Tätigen im Hospiz. Hierbei hat mich besonders interessiert, wie diese mit der Tatsache fertig werden, dass man praktisch auf den Tod hinarbeitet und für jemanden Außenstehendes quasi jegliche Perspektive fehlt. Gelernt habe ich in diesen Gesprächen, dass die Perspektive darin liegt, den Bewohnern des Hospizes ein "angenehmes und würdevolles Sterben" zu ermöglichen. Ein völliger Perspektivwechsel für mich, aber eine klare Motivation und ein immerwährender Antrieb für das Pflegeteam.

Schwer beeindruckt war ich von der im Uhlhornhospiz bestehenden "Veränderungsbereitschaft" der Mitarbeitenden. Während es bei den Stadtwerken lang andauernde Projekte über Wochen, Monate und Jahre gibt sowie detaillierte Planungen, wird im Uhlhornhospiz die Arbeit täglich neu geplant und strukturiert - entscheidendes Kriterium ist hierbei das Wohl und Wehe der Bewohnerinnen und Bewohner. In dieser kurzfristigen Anpassungsfähigkeit und guten kollegiale Zusammenarbeit besteht die große Leistung des Hospizteams.

Rückblickend kann ich sagen, dass die im Hospiz verbrachte Woche einen wirklichen Seitenwechsel gebracht hat. Sie war die interessanteste und beeindruckendste Arbeitswoche seit Jahren und hat in erstaunlicher Weise die Relevanz meiner beruflichen Tätigkeit deutlich relativiert.
 

Jochen Westerholz
Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der Stadtwerke Hannover AG
 

„Welcher Nutzen für Ihren Betrieb steht an erster Stelle, wenn der Einsatz vermehrt durchgeführt würde?“

  • Betriebsblindheit abbauen, Horizont erweitern: 30 %
  • Umgang mit Menschen im eigenen Betrieb verbessern: 31 %
  • Soziales Wissen im Betrieb anreichern: 15 %
  • Randgruppen und ihr Umfeld kennenlernen: 16 %
  • Engagement an sozialen Probleme: 10 %
  • Imageverbesserung des Unternehmens: 4 %